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Das öffentliche Dienstrecht umfasst nicht nur die Rechtsverhältnisse der Beamten als spezielle Bedienstetengruppe des öffentlichen Rechts, sondern es umfasst auch die Dienstverhältnisse der Tarifbeschäftigten der öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen, also derjenigen, die im öffentlichen Dienst angestellt sind.

Im Gegensatz zu Beamten, die in einem speziellen Treueverhältnisse zu ihrem Dienstherren stehen, werden tarifbeschäftigte Angestellte und Arbeitnehmer im Rahmen eines Vertragsverhältnisses tätig. Für deren Beschäftigungsverhältnis gelten sowohl privatrechtliche Bestimmungen des Arbeitsrechts, als auch Bestimmungen des Beamtenrechtes. Gerichtliche Auseinandersetzungen werden nicht wie bei Beamten vor den Verwaltungsgerichten geführt, sondern vor den Arbeitsgerichten.

Bereits dies zeigt, dass zwischen Beamten und Angestellten oder Arbeitnehmern des öffentlichen Dienstes grundlegende Unterschiede bestehen, auch wenn Beamte und Tarifbeschäftigte oft exakt die gleichen Arbeiten ausführen.

Im Gegensatz zu den Tätigkeiten der Angestellten im öffentlichen Dienst, die keine Eingruppierung und auch kein starres Anforderungsprofil haben, erfolgen die Beförderungen bei den Beamten in den Laufbahngruppen. Werden die Anforderungsprofile bei jeder Stellenausschreibung im öffentlichen Dienst neu angepasst, so ist der Werdegang eines Beamten laufbahnmäßig vorgezeichnet.

Ein weiterer Vorteil der Tarifbeschäftigten ist, dass sie als Angestellte bei ihrer Einstellung nicht den für eine Verbeamtung erforderlichen Gesundheitsnachweis führen müssen, was dann bei den Beamten im Falle der Berufsunfähigkeit zu einer nachhaltigen Versorgung führt. Die Tarifbeschäftigten sind weniger gut abgesichert.

Für Beamte als auch für Tarifbeschäftigte nimmt die Personalvertretung die Interessen der Angehörigen des öffentlichen Dienstes war, deren Rechte und Pflichten in den Personalvertretungsgesetzen des Bundes und der Länder geregelt sind.

Das Personalvertretungsrecht im öffentlichen Dienst entspricht im wesentlichen dem Betriebsverfassungsrecht der Betriebe, so dass auch hier u.a. Fragen der Mitbestimmung relevant werden.

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